Der volkseigene Kühlbetrieb bestand zu DDR-Zeiten aus 6 Betriebsteilen.
Das Werk 1
ist das sogenannte Eierkühlhaus am Osthafen, Stralauer Allee 1 in Friedrichshain, heute Sitz von Universal Music.
Die Kältemaschinen der Firma Linde befanden sich in einem ebenerdigen Maschinenhaus, die Verflüssiger der Kälteanlage befanden sich zwischen dem Kühlhaus und der U-Bahn-Linie. Die Kühlleitungen verliefen im Keller.
ist "unsere" Fabrik in der Köpenicker Strasse 40/41 in Berlin-Mitte.
Von den Kühlmaschinen ist heute nur noch eine erhalten. Die Dampfmaschine, eine weitere Kühlmaschine von 1914 und mehrere modernere Kühlmaschinen wurden leider beseitigt.
Im Werk 3
befand sich eine Eisfabrik in der Scharnhorststraße.
Das Werk wurde an die "Gesellschaft für Markt - und Kühlhallen" rückübertragen und geschlossen. Heute gibt es dieses Werk nicht mehr.
Das Werk 4
befand sich in der Eldenaer Straße in Friedrichshain. Die in den 50er Jahren errichtete Fabrik war für die Kühlung des dortigen Schlachthofes zuständig und wurde in den 90er Jahren abgerissen.
Das Werk 5
befand sich in der Leninallee (heute Landsberger Allee) und versorgte auch die Eisbahn der Mehrzweck Sportarena Werner Seelenbinder -Halle, die wohl aufgrund ihres Namens unter dem Deckmantel der Olympia 2000 Vorbereitung vorsorglich abgerissen wurde.
Auch hier gab es eine historische Kältemaschine.
In der Leninallee befand sich auch der Sitz des Betriebes.
Das modernste
Werk 6
befand sich in Frankfurt an der Oder
Eine weitere Eisanlage befand sich am Fernsehturm, wo heute der Sitz der DAK ist. Diese Anlage war die einzigste mit Kohlendioxid betriebene Kühlanlage.
Für alle anderen Kühlanlagen wurde Ammoniak verwendet.
Herr Dr. G.Kaul kennt die Fabrik in der Köpenicker Straße sehr genau.
Wir finden es sehr bedauerlich, das die TLG dem Spezialisten das Betreten der Fabrik verweigert.
Alle Betriebsteile gingen vom VEB in die Berliner Kühlhaus GmbH über.