Seitlicher Text: "Im Osthafen ist das modernste Kühlhaus Europas. Es faßt 160 000 Zentner Gefriergut und ist für die Ernährung der Weltstadt von größter Wichtigkeit."
Das Gebäude wurde 1929 errichtet und gehörte zur Leipziger Kühltransit-AG. Der Bau wurde 1940 zur Kriegsvorbereitung "verdoppelt" (siehe Bild des Landesdenkmalamtes).
Zu DDR-Zeiten war es das Werk 1 des VEB Kühlbetrieb Berlin. Der Umbau erfolgte 2002.
Der Denkmalschutz ist wegen der auf beiden Gebäudeseiten aufgebrochenen Fassaden nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Ging doch der Hinweis der speziellen Bauweise eines Kühlhauses dadurch verloren.
Immerhin zeigt das Ergebnis aber das es möglich ist ein Kühlhaus umzunutzen.
Interessant auch, das der heutige Niederlassungsleiter für Berlin-Brandenburg der TLG Jörg R. Lammersen zur damaligen Zeit bei der IVG tätig war, die die Kühlhäuser sanieren ließ.
Heute soll eine Umnutzung der ältesten Hochkühlhäuser Europas an der Spree (Baujahr 1896) nicht möglich sein?
Die Kühlhäuser auf dem Grundstück Köpenicker Straße wurden zudem auch noch länger bewirtschaftet als die Kühlhäuser am Osthafen.