Typischer Eisspeicher, wie er nach amerikanischem Muster überall an den Seen in Deutschland zu finden war.
Dieser hier stimmt genau mit der Beschreibung der Speicher in Köpenick 1909 überein: 4 Speicher nebeneinander, 8 Patanoster...
Der Beginn der industriellen Entwicklung der "Kälte".
Das Eis wurde von den Seen geschnitten und in diesen Speichern eingelagert.
In diesen mit Holzwolle gedämmten Speichern konnte das Eis das ganze Jahr über gelagert werden.
Erste Lebensmitteltransporte konnten mit Eis besser bewältigt werden (z.B. Milch).
Mit dem Eis konnten z.B. Lebensmittel im Haushalt länger aufbewahrt werden. Hierzu diente der "
Eisschrank".
Das Errichten von
Kühlhäusern zum Lagern von Lebensmittel war aber erst durch die Kältemaschinen möglich.
Die Zeitschrift "Gartenlaube berichtete
1896 von der Eisernte und dem Einlagern des Eises bei den Norddeutschen Eiswerken
Durch ihre Dämmung mit leicht brennbaren Materialien, der Nutzung "offenen Lichtes" und von Dampfmaschinen zum betreiben der Aufzugseinrichtungen (Paternostern) kam es bei Eispeichern öfter zu
Bränden.
Weitere empfehlenswerte Links zur Eisernte:
auf unserer Homepage:
auf anderen Homepages: