Die "Eisgeschichte Hannovers"


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Auf der Suche zur Geschichte der Norddeutschen Eiswerke stießen wir in der Literatur auf Aussenstellen der Norddeutschen Eiswerke in Hannover
Folgende Informationen entnahmen wir dem Buch von

Ludwig Hoerner "Agenten, Bader und Copisten" Hannoversches Gewerbe ABC 1800 - 1900; Reichhold Verlag Hannover; 1995


Die Natureisgewinnung erfolgte in Hannover auf den von der Leine überschwemmten Maschwiesen.

Eis ernten ließen Brauereinen und die Konditorei Robby, die auch über Eiskeller zum Einlagern des Eises verfügte.
Einen solchen Eiskeller weißt bereits ein Stadtplan von 1822 aus. Im Hannoverschen Adressbuch wird der erste Eiskeller 1867 in der Alten Döhrener Straße 20 erwähnt, der ebend jener Konditorei Robby
zuzuordnen ist.

Das Hannoversche Eishaus, eine eingetragene Genossenschaft, lagerte laut Adressbuch von 1878 als erstes Eis zum Handel und Vertieb ein.
Da diese Firma im nächsten Jahr unter der Adresse Alten Döhrener Straße 20 residiert, wird vermutet, das es sich um ein Unternehmen der Robbyschen Eiskeller handelt.
Adolph Jorns, der Besitzer eines Kupferwalzwerkes aus der Schulzenstraße ließ 1879 ein weiteres Eishaus in der Alten Döhrener Straße 14 errichten. Von 1881 bis 1887 wurde dieses Eishaus von dem Kaufmann H. Timmann geführt und dann vermutlich an die Norddeutschen Eiswerke verkauft die inzwischen auch die Eiskeller der Konditorei Robby nutzten.


Eine weitere Genossenschaft findet sich im Adressbuch des Jahres 1887 in der Alten Döhrener Straße 13, später mit einem Büro in der Innenstadt und 1893 mit einer Verkaufsstelle in der Marktstr. 61.

Das die Norddeutschen Eiswerke ab 1899 über eine Eisfabrik und ein Kühlhaus verfügten, wissen wir ja schon.


Kein Abriss der Eisfabrik, Kein Abriss der Kühlhäuser!!!!


E-Mail

eisfabrik@berlin-eisfabrik.de

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