Mitte April 2007 wird den Mietern durch die TLG mitgeteilt, das eine Sanierung der Wohnhäuser bevorsteht. Dabei wird auch erwähnt, das es Schäden an der Eisfabrik gibt, so das die Hoffnung besteht, das diese trotz Denkmalschutz abgerissen werden kann.
19.05.2007 Zwei Professoren, Gutachter im Auftrag des Architekturbüro Kahlfeldt, haben den Hof besichtigt. Das Büro Kahlfeldt steht für den behutsamen Umgang mit alter Bausubstanz. Der aktuelle Stand der Dinge ist nicht bekannt.
Die in das Büro gesetzte Hoffnung wird zumindest für die Kühlhäuser mehr als enttäuscht, die TLG verbietet dem Büro jede Kommunikation
15.Juni 2007 Das Landesdenkmalamt informiert den Landesdenkmalrat Berlin über die Eisfabrik und hebt nocheinmal die Bedeutung der Eisfabrik hervor.
Es wird dargelegt, das sowohl der Bezirk, als auch das Landesdenkmalamt den Totalabriss und einen entsprechenden Bauantrag aus dem Jahr 2006 ablehnt. Protokoll Landesdenkmalrat - PDF 33,4 kB
22.06.2007 Mieter des Hauses nutzen auf dem 1. Sommerfest des Bürgerverein Luisenstadt die Möglichkeit mit dem Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke (SPD) und dem Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Ephraim Gothe zu sprechen und auf die Situation der Eisfabrik aufmerksam zu machen.
Herr Gothe möchte deshalb eine Objektbegehung durchführen.
Juli 2007 Einigen Garagenbesitzern wird zum 31.08.2007 gekündigt.
Auf Bitte duldet die TLG eine weitere Nutzung bis zum Baubeginn
August 2007 Die Sturmschäden am Dach eines Kühlhauses wurden behoben.
9. August 2007 Die TLG erhielt eine generelle Sicherungsanordnung des Amtes für Planen und Genehmigen, Fachbereich Denkmalschutz. Sie hat der Sicherungsanordnung widersprochen
Auf der Homepage des Arichtekturbüros Kahlfeldt findet sich eine PDF, wo unter Punkt "Bauten für Arbeit und Gewerbe" der Hinweis "Um- und Neubau des Eisfabrik Quartiers, Köpenicker Straße, Berlin-Kreuzberg " auftaucht. Das heißt zumindest, das man sich mit der Eisfabrik beschäftigt hat; genauere Aussagen können wir noch nicht machen. (Unsere Eisfabrik liegt in Berlin-Mitte, hier haben die Architekten schlecht recherchiert.)
August 2007 Auf der Fuckparade gab es einen Eisstand, es wurden Flyer verteilt. Das Publikum war sehr offen für Informationen, was der Initiative ansporn ist, weiter die breite Öffentlichkeit zu suchen.Bild und noch eins
am 14.09.2007 lud das Bezirksamt Kreuzberg-Friedrichshain zu einer Veranstaltung mit Nutzern und Investoren im Mediaspreegebiet. Dabei wurde durch Vertreter des Bürgerverein Luisenstadt auch die Forderung nach dem Erhalt der Eisfabrik erhoben.
20.09.2007 Die BVV Berlin-Mitte antwortete in einer Eilanfrage, daß das Bezirksamt an dem Erhalt der denkmalgeschützten Eisfabrik interessiert ist.
Aufforderungen zur Instandhaltungspflicht entzieht sich die TLG derzeit durch Widerspruch.
September 2007 Unserer Initiative wurde mitgeteilt, das der Architekt Spangenberg einen denkmalgerechten Entwurf für die Eisfabrik gemacht hat und auch einen Investor hätte. Die Nutzung wäre auch öffentlich. Die TLG lehnt ab.
Oktober 2007 Am Gerüst des Wohnhauses wird ein Transparent angebracht (Kein Abriss der Eisfabrik). Dabei kommt auch ein kleiner Eisbär zum Einsatz. Somit hat die Fassade des Wohnhauses wieder einen Eisbär, wie es ihn vor langer Zeit schon einmal gab. Die Initiative begrüßt diese Aktion.
Am 12.0ktober 2007 veranstaltete die französischische Theatergruppe "Compagnie Terrain Vague" vor dem Wohnhaus der Eisfabrik eine Performance zum Projekt "Mythos".
Die Kunstaktion galt allerdings der Bushaltestelle vor dem Haus.
17.10.2007 Die TLG hat das Transparent mit dem Eisbären entfernt
19.10.2007 Ein Artikel über Eisfabrik und wurde bei Wikipedia von einem Unterstützer erstellt.
31.10.2007 Der erste Zeitungsartikel zur Erhaltung der Eisfabrik erscheint in der "Berliner Woche"
Dezember 2007 Die TLG teilt mit, das sie ab den 02.01.2008 freie Zufahrt zur Eisfabrik benötigt um der Instandhaltungspflicht nachzukommen. Die Maßnahmen sind mit dem Denkmalschutz abgestimmt.